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Häufig gestellte Fragen

A.) Fragen zur Ursache

1a. Wie kann ich die Ursache für meinen Haarausfall herausfinden?

Der Hautarzt kann die genaue Ursache für Ihren Haarausfall feststellen. Dazu untersucht er Ihre Kopfhaut, stellt Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand und ermittelt den Wachstumsstatus Ihrer Haare. Hierfür gibt es verschiedene Methoden. Beim „Trichogramm” (Haarwurzeluntersuchung) entnimmt der Arzt zuerst an mehreren Stellen Ihres Kopfes einige Haare. Die Haarwurzeln werden dann unter dem Mikroskop analysiert und ausgewertet. Anhand der Untersuchungsergebnisse zieht Ihr Hautarzt Rückschlüsse auf den möglichen Grund des Haarverlustes. Neben dieser noch immer am weitesten verbreiteten Methode führen einige wenige Hautärzte inzwischen auch einen so genannten TrichoScan durch. Hierbei wird auf wissenschaftlichem Wege Haarwachstum und -ausfall per Computer festgehalten.

2a. Stimmt es, dass Haarausfall erblich ist?

Die häufigste Form des Haarausfalles ist die so genannte „androgenetische Alopezie”. Dabei handelt es sich um eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen bestimmte Hormone, die so genannten Androgene. Typisch für diese Form des Haarausfalls sind beim Mann die Geheimratsecken, eine Tonsur oder eine spätere Glatzenbildung. Bei Frauen dagegen lichtet sich das Haar meist in der Scheitelregion. Letztlich kann aber nur eine genaue Untersuchung zeigen, ob eine androgenetische Alopezie vorliegt.

3a. Ich leide mal mehr, mal weniger unter Kopfschuppen. Jetzt verliere ich auch noch am hinteren Oberkopf ganz stark Haare. Sind die Schuppen die Ursache für meinen Haarausfall?

Schuppen rufen keinen hormonell-erblich bedingten Haarausfall hervor. Da die Bildung von Kopfschuppen vielfältige Ursachen haben kann, empfiehlt es sich allerdings, einen Hautarzt aufzusuchen. Er kann feststellen, welche Faktoren Ihren Haarausfall verursachen und eine Behandlung einleiten. Je früher diese beginnt, desto eher kann sich ein Erfolg einstellen.

4a. Ich bin vor ein paar Wochen Mutter geworden, hatte immer schönes, dichtes Haar – jetzt fallen mir die Haare aus. Woran liegt das, und was kann ich tun?

Bei Frauen tritt oft nach der Geburt eine vorübergehende Form des Haarausfalles auf. Schwangere haben viel weibliches Hormon im Blut, das die Haare länger als normal in den Haarwurzeln „festhält”. Nach der Geburt sinkt dann der Hormonspiegel drastisch und alle „überfälligen” Haare fallen fast gleichzeitig aus. In der Regel normalisiert sich drei bis sechs Monate nach einer Geburt der Haarstatus wieder.


B.) Fragen zur Diagnose

1b. Seit einiger Zeit finde ich morgens nach dem Duschen immer wieder Haare im Abfluss. Ist das normal oder habe ich jetzt Haarausfall?

Jeder Mensch verliert bis zu 100 Haare am Tag, das ist völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Am besten ist, Sie zählen einfach die Haare. Sind es mehr als 100, dann sollten Sie in die Haarsprechstunde einer Klinik oder zum Hautarzt gehen. Nach einer Untersuchung kann die für Sie richtige Behandlung beginnen. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist: Frühzeitig zum Hautarzt zu gehen, damit die Behandlung rechtzeitig startet und Sie sie konsequent und regelmäßig (täglich) durchführen können.

2b. Ich bin Mitte 40 und meine Haare werden immer dünner, im Spiegel kann ich schon die Kopfhaut durchschimmern sehen. Wissen Sie Rat?

Mit Beginn der Wechseljahre kommt es häufig zu Haarausfall. In dieser Zeit reagieren die Haarwurzeln empfindlich auf jede Art von Hormonschwankungen. Der Hautarzt kann Ihre Haarwurzeln durch ein so genanntes „Trichogramm” (Haarwurzeluntersuchung) untersuchen und zusätzlich den Hormonstatus im Blut feststellen. Danach kann er Ihnen sagen, welche Ursachen Ihr Haarausfall hat und eine auf Ihre Krankheit individuell zugeschnittene Behandlung einleiten.

3b. Kann ich mit einer speziellen Ernährung mein Haarausfall-Problem lösen?

Eine ausgewogene vitaminreiche Kost ist auch für die Haare wichtig und sinnvoll. Dennoch kann eine gesunde Ernährung allein nicht die Haarpracht sichern. Sie sollten Ihrem Hautarzt aber auf jeden Fall mitteilen, ob Sie spezielle Ess- und Trinkgewohnheiten haben. Er kann Sie sicher beraten, wie Sie einen möglichen Mangel ausgleichen können.


C.) Fragen zur Behandlung

1c. Ich habe gehört, dass Haarausfall schon bei den ersten Anzeichen behandelt werden muss? Stimmt das?

Das ist richtig, denn beim hormonell-erblich bedingten Haarausfall kann man die Uhr nicht zurückdrehen, d.h. bereits abgestorbene Haarwurzeln können nicht wieder belebt werden!
Wichtig: Nur wer bereits bei ersten Anzeichen von Haarausfall eine Behandlung beginnt, hat gute Chancen, diesen zu stoppen und seine Haarwurzeln zu erhalten. Eine äußerliche Behandlung reicht in vielen Fällen aus. Auf Tabletten, die häufig mehr Nebenwirkungen haben als äußerlich angewendete Medikamente, kann dann verzichtet werden.

2c. Worauf sollte bei der Auswahl des richtigen Präparates gegen Haarausfall geachtet werden?

Bei der Auswahl der geeigneten Behandlungsmethode sind zahlreiche Faktoren von Bedeutung, wie zum Beispiel Geschlecht, Alter, Kinderwunsch, Blutdruck, Venenprobleme. Deshalb ist eine Beratung durch den Hautarzt so wichtig. Er kann auch das Verhältnis zwischen Behandlungserfolg und Nebenwirkungen abschätzen und so das richtige Präparat auswählen. Eine Behandlung auf „eigene Faust” kostet die Betroffenen häufig viel Geld, bewegt sich nur im kosmetischen Bereich und packt das Problem folglich nicht an der Wurzel. Im Vergleich dazu ist eine ärztlich betreute Behandlung zielgerichtet!

3c. Welche Mittel gegen Haarausfall gibt es, und wo kann ich diese kaufen?

Bevor Sie nach einem Mittel suchen, sollten Sie wissen, welches Problem an der Kopfhaut oder den Haaren vorliegt. Haarausfall kann schließlich viele Ursachen haben. Der Hautarzt kann nach einer Untersuchung feststellen, welcher Wirkstoff und welches Präparat für Sie geeignet sind. Da jede Behandlung über einen langen Zeitraum durchgeführt werden muss, ist neben der Wirksamkeit die gute Verträglichkeit eines Präparates von großer Bedeutung. Daher sind äußerlich anzuwendende Mittel besonders zu empfehlen.

4c. Wie genau kommt es zur hormonell-erblich bedingten Form des Haarausfalls und wie wirkt Alfatradiol darauf?

Bei dieser Form des Haarausfalls reagiert die Haarwurzel überempfindlich auf ein Stoffwechselprodukt von Testosteron, einem Hormon, das sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu finden ist.
Dieses Stoffwechselprodukt namens Dihydrotestosteron (kurz DHT genannt) beschleunigt den Lebenszyklus des Haares:
Die Haarwurzel verkümmert mehr und mehr und kann schließlich kein Haar mehr bilden. Werden keine Gegenmaßnahmen getroffen, verändert sich die Haarstruktur. Die Haare werden immer dünner und kleiner, bis sich lichte Stellen bilden. Der Wirkstoff Alfatradiol reduziert unter anderem die Menge von diesem DHT. Und weil keine hormonellen Nebenwirkungen zu erwarten sind, kann Alfatradiol im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen bedenkenlos bei Frauen und Männern eingesetzt werden.

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