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Ell-Cranell alpha  

Ursache beim Mann

Faktoren

Der hormonell-erblich bedingte (androgenetische) Haarausfall bzw. dessen Ausprägung ist bei Männern genetisch vorprogrammiert.

  • Die Abläufe in der Kopfhaut sind – vereinfacht dargestellt – wie folgt: Das männliche Hormon Testosteron wird in das sog. DHT (Dihydrotestosteron), ein abgewandeltes und hochaktives Testosteron, umgewandelt. Ist nun in den Erbanlagen festgelegt, dass die Haarwurzel auf DHT besonders empfindlich reagiert, kommt es zu Haarausfall. Beim hormonell-erblich bedingten Haarausfall des Mannes handelt es sich also nicht um eine Hormonstörung!
  • Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall des Mannes ist auch KEINE Erkrankung im eigentlichen Sinn, sondern eher eine Frage der Veranlagung.
  • Hormonpräparate zum Muskelaufbau, sog. Anabolika, die bisweilen beim Bodybuilding und anderen Sportarten zum Einsatz kommen, können den hormonell-erblich bedingte Haarausfall beschleunigen.

Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall kann zeitweilig zum Stillstand kommen und dann wieder einen aktiven Schub durchlaufen. Hauptschübe werden vom 20. - 30. Lebensjahr und vom 35. - 45. Lebensjahr beobachtet. Eine vollständige Kahlheit tritt jedoch nicht ein: Selbst bei ausgeprägter Glatzenbildung bleibt meist ein Haarkranz im Schläfen-Hinterkopfbereich erhalten.


Diagnose für hormonell-erblich bedingten Haarausfall

Mit einem einfachen Haar-Test, dem so genannten Trichogramm, kann der Dermatologe feststellen, ob hormonell-erblich bedingter Haarausfall im aktiven Stadium vorliegt. Dabei untersucht er eine Auswahl von Haaren unter dem Mikroskop und erkennt an den Haarwurzeln, in welcher Lebensphase sich die einzelnen Haare gerade befinden. Ein erhöhter Anteil von Haaren, die sich in der Endphase ihrer Entwicklung – der so genannten Ruhephase – befinden, weist in Verbindung mit dem klinischen Bild eindeutig auf hormonell-erblich bedingten Haarausfall hin.
Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall lässt sich an unterschiedlichen Anzeichen und jeweils typischen Verlaufsmustern erkennen.

Anzeichen



Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall äußert sich bei Männern zunächst durch beidseitiges Zurückweichen der Haargrenze an der Stirn und Ausbildung der so genannten „Geheimratsecken”. Weiterhin bildet sich auf der hinteren Kopfmitte eine kreisförmige, kleine Glatze, auch „Tonsur” genannt. Schließlich dünnen die Haare auf dem gesamten Oberkopf aus: Es entsteht eine Scheitelglatze, wobei meist nur ein Haarkranz stehen bleibt, der über den Ohren beginnt und im Nacken schließt. Wann die Glatzenbildung einsetzt, wie lange sie dauert und welche Ausprägungen im Einzelfall eintreten, ist von Fall zu Fall verschieden und nur schwer vorhersehbar. Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern und setzt oft bereits vor dem 20. Lebensjahr ein.

Behandlung bei hormonell-erblich bedingtem Haarausfall

Wer bereits bei ersten Anzeichen von hormonell-erblich bedingtem Haarausfall eine medizinische Behandlung beginnt, hat gute Chancen, diesen zu verlangsamen oder sogar aufzuhalten. Man kann den hormonell-erblich bedingten Haarausfall auf zwei verschiedene Arten behandeln. Einmal von außen mit einem so genannten medizinischen Kopfhauttherapeutikum oder von innen durch Medikamenten-Einnahme.

3-R-Regel

  1. Rechtzeitig:
    Bei den ersten Anzeichen von Haarausfall den Hautarzt aufsuchen, um rechtzeitig mit der Behandlung zu beginnen.
  2. Richtig:
    Nur der Hautarzt kann feststellen, welche Form des Haarausfalles genau vorliegt und wie man sie richtig und gezielt behandelt.
  3. Regelmäßig:
    Voraussetzung für einen Behandlungserfolg ist die tägliche konsequente Anwendung, zum Beispiel das regelmäßige Auftragen eines medizinischen Kopfhauttherapeutikums.


Äußerliche Behandlung

Nach 3 - 4monatiger Anwendung eines medizinischen Kopfhauttherapeutikums mit dem Wirkstoff Alfatradiol (enthalten z. B. in Ell-Cranell® alpha) sind bei leichtem Haarausfall meist schon erste Therapieerfolge zu beobachten. Der Haarausfall wird von außen bekämpft, indem die Stoffe, die für die Bildung des Auslösers DHT (Dihydrotestosteron) zuständig sind, gehemmt werden. Der Wirkstoff Alfatradiol hat bei der Anwendung am Menschen bei hormonell-erblich bedingtem Haarausfall keine hormonellen Nebenwirkungen und ist daher im Gegensatz zu anderen Wirkstoffen sehr gut für die Behandlung von Männern geeignet. Besonders bei leichtem hormonell-erblich bedingten Haarausfall hat sich der Wirkstoff bewährt.
Somit können auch Männer, die ihren Haarausfall nicht mit Tabletten behandeln möchten (systemische Therapie), auf ein äußerlich anzuwendendes Kopfhauttherapeutikum zurückgreifen (topische Therapie).

Innerliche Behandlung

Bei stärkerer Ausprägung des hormonell-erblich bedingten Haarausfalls, der sich durch eine massive Störung im Trichogramm auszeichnet, kann der Hautarzt die Einnahme von Medikamenten verordnen; man spricht dann von einer so genannten systemischen Therapie. Bei Männern erfolgt systemisch die Behandlung mit dem Wirkstoff Finasterid, der für Frauen wegen seiner fruchtschädigenden Wirkung nicht zugelassen ist. Eine Hormontherapie mit Östrogenen, wie sie bei Frauen eingesetzt wird, kommt für den Mann wegen der hormonellen Nebenwirkungen nicht in Frage.

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