Der Frage-Antwort Test
Auf Sie zutreffende Aussagen beantworten und anschließend zählen.
Treffen bei Ihnen eher die Aussagen mit dem Buchstaben B zu, scheint es sich um eine vorübergehende Störung des Hormonhaushalts zu handeln. Lässt der Haarausfall jedoch nicht nach, sollten Sie einen Hautarzt konsultieren.
Treffen überwiegend die Aussagen mit dem Buchstaben A zu, handelt es sich möglicherweise um hormonell-erblich bedingten Haarausfall.
Mit 80 % stellt er die häufigste Form des Haarausfalls, an der überwiegend Männer, aber auch Frauen leiden.
Bei hormonell-erblich bedingtem Haarausfall ist Hilfe nötig, um das Übel direkt an der Wurzel zu packen, z.B. mit Ell-Cranell® alpha.
Tests zu Hause
Der Haarsammeltest
Um grob die Haarausfallrate abzuschätzen, kann man die am Tag ausgebürsteten oder ausgewaschenen Haare sammeln und zählen. Hilfreich ist zum Beispiel ein Haarkalender, in den man die Zahl der gesammelten Haare täglich einträgt. Ein sehr genaues Ergebnis erhält man bei gleich bleibender Haarwaschfrequenz und gleich bleibenden Frisierbedingungen. Kommt man über einen längeren Zeitraum auf täglich mehr als 100 Haare, sollte man den Hautarzt aufsuchen.
Sammeln Sie 7 Tage lang die Haare, die Sie morgens auf Ihrem Kopfkissen, im Kamm bzw. in der Bürste oder im Waschbecken finden.
Zählen Sie die Haare und tragen Sie die Anzahl in folgende Liste ein:
Es ist normal, dass die Anzahl der verlorenen Haare nach der Haarwäsche leicht erhöht ist. Insgesamt sollten Sie nicht mehr als 100 Haare am Tag verlieren. Wenn Sie etwas gegen den Haarverlust unternehmen möchten, nehmen Sie diesen Check mit zu Ihrem Arzt (Hautarzt) oder Apotheker.
Der Zupftest
Eine ganz einfache Methode, um Haarverlust festzustellen: An verschiedenen Stellen des Kopfes mit Daumen und Zeigefinger ein kleines Büschel Haare greifen und sanft ziehen. Lassen sich die Haare leicht und schmerzlos auszupfen, liegt möglicherweise Haarausfall vor und ein Besuch beim Hautarzt ist zu empfehlen.
Tests beim Arzt
Das Trichogramm
Das Trichogramm gibt Aufschluss über den Zustand der Haarwurzeln und darüber, in welcher der drei Wachstumsphasen sich das Haar befindet. Dies kann der Hautarzt unter dem Mikroskop feststellen. Befinden sich besonders viele Haare in der Ruhephase, ist das ein Anzeichen für hormonell-erblich bedingten Haarausfall. Der Haarverlust ist meist vorübergehend, wenn sich die Mehrzahl der Haare noch in der Wachstumsphase befindet.
Der Hautarzt wird für diese Untersuchung zunächst 50 bis 100 Haare epilieren (auszupfen) und die Stellen notieren, an denen er sie entnommen hat. Anhand dessen lässt sich später feststellen, wo der Haarausfall fortschreitet und um welches Muster es sich handelt. Für ein gutes Untersuchungsergebnis ist wichtig, dass die Haare mit Wurzel ausgezupft und nicht abgebrochen werden. Wichtig: Vor einem Trichogramm dürfen die Haare ein paar Tage lang nicht gewaschen und auch nicht durch übermäßiges Styling beansprucht werden.
Der Trichoscan
Mithilfe der so genannten Auflichtmikroskopie und einer speziell programmierten Software werden beim Trichoscan sowohl die Anzahl als auch das prozentuale Verhältnis von anagenen Haaren (Haare in der Wachstumsphase) und telogenen Haaren (Haare in der Ruhephase) sowie Dicke und Wachstumsrate des Haares berechnet. Dafür werden die Haare in einem etwa erbsengroßen Kopfhautbereich gekürzt. Die Stelle wird angefärbt und in Vergrößerung mit Hilfe einer Spezialkamera und eines Computers digital photodokumentiert.
Die Blutanalyse
Mithilfe einer Blutuntersuchung kann der Arzt Ernährungsmängel, Entzündungen im Körper und andere für den Haarausfall relevante Werte erkennen. Dazu muss nur eine geringe Menge Blut entnommen werden, die im medizinischen Labor untersucht wird. Anhand dessen kann man zum Beispiel Normabweichungen in Schilddrüsen- und Leberfunktion feststellen oder auch den Hormonspiegel bestimmen. Deutliche Abweichungen von den Normalwerten können Ursache von Haarausfall sein.
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