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Haarausfall? Direkt richtig behandeln!

Voll, kräftig und glänzend – so wünschen wir uns unsere Haare. Gesundes Haar gilt als Symbol für Lebenskraft, Jugendlichkeit und Attraktivität. Die Frisur ist immer auch Ausdruck unserer Persönlichkeit. Haarausfall ist daher weit mehr als ein kosmetisches Problem.

Die häufigste Form des Haarausfalls ist der sogenannte anlagebedingte Haarausfall (hormonell-erblich): 80% aller Männer und bis zu 40% der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens unter dieser Form des Haarausfalls. Bei anlagebedingtem Haarausfall brauchen Sie schnell eine medizinische Lösung, die den Hauptgrund für den Haarverlust bekämpft, statt das Problem nur kosmetisch zu kaschieren.

Wenn Sie unter anlagebedingtem Haarausfall leiden, sollten Sie daher nicht lange experimentieren, sondern gezielt etwas gegen den Haarverlust unternehmen und ihn von Anfang an medizinisch behandeln.

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Haarausfall erkennen

Finden Sie morgens nach dem Aufwachen einige Haare auf dem Kopfkissen – keine Panik. Auch besteht kein Grund zur Sorge, wenn Sie morgens nach dem Durchbürsten ein paar Haare aus der Bürste ziehen.

Tag für Tag fallen Haare aus – aber es wachsen auch ständig wieder neue nach. So lange sich Neubildung und Ausfall der Haare im Gleichgewicht halten, ist alles in bester Ordnung. Bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren ist dabei völlig normal.

Wenn Sie aber über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag verlieren, Ihr Haar dünner wird oder sich der Scheitel lichtet, sollten Sie dem Problem frühzeitig auf den Grund gehen.

  • Haarausfall: aber welcher?

    Unser Risikotest kann erste Hinweise liefern, ob bei Ihnen anlagebedingter (hormonell-erblicher) Haarausfall – die mit Abstand häufigste Form von Haarausfall – vorliegt.

    Neben der genetischen Veranlagung kann Haarausfall in seltenen Fällen auch durch andere Faktoren ausgelöst werden: z.B. körperlicher oder/und psychischer Stress, Zink- oder Eisenmangel, eine Fehlfunktion der Schilddrüse, chronische Erkrankungen, eine Infektion oder Medikamente.

    Zum Risikotest

  • An wen kann ich mich wenden?

    Anlagebedingter Haarausfall kann zielgerichtet behandelt werden. Wichtig ist, das Problem so schnell wie möglich zu erkennen und frühzeitig zu handeln.

    Lassen Sie sich direkt von Ihrem Apotheker oder Hautarzt (Dermatologen) beraten, denn gegen diese Form des Haarverlustes können Sie etwas unternehmen. Es gibt medizinische Behandlungsmöglichkeiten, wie Ell-Cranell®, die den Hauptgrund für den Haarausfall bekämpfen.

    Der Hautarzt kann mit verschiedenen Tests Ihr Haar genauer untersuchen und exakt bestimmen, ob Sie an Haarausfall leiden und um welche Form es sich handelt. Neben der visuellen Beurteilung und der Abklärung des familiären Hintergrundes stehen ihm zur Diagnose weitere Möglichkeiten zur Verfügung (Trichogramm, TrichoScan, Biopsien, Blutuntersuchungen), um den Haarzyklus zu bestimmen oder z. B. einen Nährstoffmangel auszuschließen.

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Ursachen und Entstehung von Haarausfall

Anlagebedingter oder auch hormonell-erblicher Haarausfall bezeichnet eine genetische Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (kurz DHT) und ist in 95% aller Fälle der Hauptgrund für den Haarverlust.

Auch wenn Männer häufiger betroffen sind und sich der anlagebedingte Haarausfall bei Frauen anders und oft zu unterschiedlichen Zeiten äußert: Der Grund ist bei Mann und Frau der Gleiche.

Für eine erste Einschätzung, ob Sie unter anlagebedingtem Haarausfall leiden, machen Sie einfach unseren Risikotest.

  • Entstehung von Haarausfall beim Mann

    Viele Männer bemerken die ersten Anzeichen für anlagebedingten Haarausfall schon in jungen Jahren, oft bereits vor dem 20. Geburtstag. Der zweite Schub erfolgt meistens zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr.

    Bei Männern weicht die Haargrenze an der Stirn zurück – die so genannten Geheimratsecken entstehen. Später können sich die Haare auch am Hinterkopf lichten, so dass eine kreisförmige Glatze entsteht (Tonsur), bis nur noch ein Haarkranz im Nacken zurückbleibt.

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  • Entstehung von Haarausfall bei der Frau

    Etwa jede dritte Frau neigt zu anlagebedingtem Haarausfall. Die ersten Anzeichen treten oft mit einer Veränderung des Hormonhaushaltes auf, z.B. in den Wechseljahren, wenn der natürliche Östrogenschutz sinkt.

    Frauen bemerken als erstes Anzeichen oft, dass sich die Haare im Scheitelbereich ausdünnen. Meistens bleibt die Haardichte an den Schläfen und am Hinterkopf bestehen. Der Haarausfall ist eher diffus. Völlig unbehaarte, kahle Stellen entstehen nur sehr selten.

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DHT – Hauptgrund für Haarausfall bei Männern und Frauen

Haarausfall ist fast immer – in 95% der Fälle – anlagebedingt. Ursache ist in diesem Fall eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Botenstoff Dihydrotestosteron (DHT). Diese Empfindlichkeit wird vererbt und betrifft mehr als zwei Drittel aller Männer und ein Drittel aller Frauen. Haarausfall wird den Betroffenen also meist schon in die Wiege gelegt.

DHT wird bei Frauen und Männern gleichermaßen in der Kopfhaut aus dem Geschlechtshormon Testosteron gebildet. DHT bindet an bestimmte Rezeptoren der Haarwurzeln und führt zur Rückbildung von Blutgefäßen, die für die Haarwurzelversorgung wichtig sind.

Bei Menschen mit anlagebedingtem Haarausfall treffen zwei Faktoren zusammen: Eine Überaktivität des Enzyms, das für die Umwandlung von Testosteron in DHT verantwortlich ist und eine unüblich hohe Anzahl an empfindlichen DHT-Rezeptoren an den Haarwurzeln. Das Resultat: Die Wachstumsphase der Haare verkürzt sich, jedes neue Haar wächst dünner und weicher nach, bis schließlich keine Haare mehr gebildet werden können.

  • DHT - Hauptgrund für Haarausfall beim Mann

    Männer sind häufiger von anlagebedingtem Haarausfall betroffen als Frauen. Sie trifft es oft bereits in jungen Jahren. Die ersten Anzeichen zeigen sich meist schon vor dem 20. Geburtstag. Ein zweiter Schub wird häufig zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr beobachtet.

    Testosteron_Vorschau-300x137Männersache: Gegen DHT aktiv werden!

  • DHT - Hauptgrund für Haarausfall bei der Frau

    Bei Frauen schützt das weibliche Sexualhormon Östrogen lange Zeit auf natürliche Weise vor dem schädlichen DHT-Effekt. Sinkt der Östrogenspiegel jedoch in Folge einer Veränderung im Hormonhaushalt, z. B. nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, kann Haarausfall die Folge sein.

    Auch eine Pillenpause oder die Einnahme von Medikamenten können den Östrogenschutz reduzieren und so den schädlichen Einfluss von DHT verstärken.

    Estrogen_VorschauFrauensache: Gegen DHT aktiv werden!

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Das richtige Mittel gegen Haarausfall

Wenn Sie unter anlagebedingtem Haarausfall leiden, sollten Sie nicht lange experimentieren, sondern gezielt etwas gegen den Haarverlust unternehmen und ihn von Anfang an medizinisch behandeln.

Die Haarpflege mit Kosmetika und Nahrungsergänzungsmitteln kann in diesem Fall zwar das Erscheinungsbild Ihrer Haare verbessern, ersetzt aber nicht die zielgerichtete Behandlung mit einem Arzneimittel.

Eine reine Ernährungsumstellung oder der Wechsel der Haarpflegeprodukte können den hormonell-erblichen Haarausfall nicht aufhalten.

  • Arzneimittel-Behandlung

    Nur Arzneimittel (z.B. Ell-Cranell®) greifen zielgerichtet in den Entstehungsprozess des anlagebedingten Haarausfalls ein. Sie können den Haarverlust nachweisbar reduzieren oder stoppen.

    Wenn Sie den anlagebedingten Haarausfall frühzeitig und langfristig behandeln, haben Sie die besten Erfolgsaussichten. Die Behandlung sollte daher nicht nur wirksam, sondern auch gut verträglich sein. Eine lokale Kopfhautbehandlung, die den Körper nicht unnötig belastet, eignet sich hierfür besonders. Mit einer Behandlung, die sich einfach in Ihren Alltag integrieren lässt, erleichtern Sie sich selbst den Therapieerfolg.

    WICHTIG: Haben Sie Geduld! Egal welche Behandlung sie wählen, erste Erfolge sind frühestens nach einigen Wochen möglich. Denn so lange benötigt das Haar, um nachzuwachsen.

    Diese Präparate sind als „Arzneimittel“ gekennzeichnet und nur in Ihrer Apotheke erhältlich.

  • Nahrungsergänzung bei Haarausfall

    Wie der Name schon sagt, stellen diese Produkte eine ergänzende Nährstoffversorgung zur Stärkung der Haarstruktur dar. Nahrungsergänzungsmittel sind vor allem bei diffusem Haarausfall geeignet und um diagnostizierte Mangelzustände auszugleichen.

    Bei Anzeichen von anlagebedingtem Haarausfall sind sie jedoch nicht ausreichend: Sie ersetzen nicht die zielgerichtete Behandlung (z. B. mit einem Kopfhauttherapeutikum).

    Diese Präparate sind als „Diätetische Lebensmittel“ gekennzeichnet und meist als Kapseln und Dragees rezeptfrei in Apotheken und Drogerien erhältlich.

  • Kosmetische Haarpflege

    Mit Haarpflege-Produkten können Sie lediglich eine kosmetische Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes des Resthaares erzielen – mehr Glanz, Volumen, weniger Haarbruch. Vor allem der anlagebedingte Haarausfall ist aber kein kosmetisches Problem und erfordert deshalb eine medizinische Lösung. Kosmetika können hier nicht in das Krankheitsgeschehen eingreifen.

    Diese Präparate sind als “Kosmetika” oder “Cosmeceuticals” gekennzeichnet und oft als Shampoos oder Tinkturen in Drogerien aber auch in vielen Apotheken erhältlich.

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Seltene Formen des Haarausfalls

Neben anlagebedingtem Haarausfall gibt es auch noch andere, seltenere Formen.

Auslösende Faktoren können unter anderem körperlicher und/oder psychischer Stress, Zink- oder Eisenmangel, eine Fehlfunktion der Schilddrüse, chronische Erkrankungen, eine Infektion oder Medikamente sein.

  • Kreisrunder Haarausfall

    KreisrundDie zweithäufigste Form ist der kreisrunde Haarausfall (Alopezia areata) mit einer oder mehreren Stellen, an denen die Haare fast vollständig ausgehen. In selteneren Fällen (Alopezia areata universalis) verliert der Körper sogar die gesamte Behaarung. Hinzu kommen Veränderungen der Fingernägel mit kleinen Grübchen, Querrillen oder Aufrauhungen. Dieses Krankheitsbild tritt bei Frauen und Männern jeden Alters gleichermaßen auf, am häufigsten jedoch bei Kindern bis zum 16. Lebensjahr.

    Die Ursache für kreisrunden Haarausfall ist bislang unklar. Experten vermuten, dass eine Fehlsteuerung im Immunsystem – eine sogenannte Autoimmunerkrankung – eine wichtige Rolle spielt. Weitere auslösende Faktoren können psychische Erkrankungen oder eine gesteigerte Allergiebereitschaft (Atopie) sein, die bei jedem dritten Betroffenen festgestellt wurde. Bei den meisten Patienten setzt das Haarwachstum innerhalb eines Jahres wieder ein. Dauert der Haarausfall länger an, ist es möglich, dass die Haare nicht wieder nachwachsen.

  • Diffuser Haarausfall

    DiffusBei diffusem Haarausfall dünnt das Haar über die gesamte Kopfhaut verteilt aus und wird schütter. Diese Form des Haarausfalls ist also nicht auf einen bestimmten Teil des Kopfes beschränkt.

    Ein diffuser Haarausfall ist mitunter erstes Anzeichen einer inneren Erkrankung, einer Stoffwechselstörung, chronischen Infektion oder eines Mangelzustandes. Auch einige Medikamente verstärken den diffusen Haarausfall. Bei Männern kann es sich auch um eine generelle Alterserscheinung handeln. Bei Frauen können die Ursachen sehr unterschiedlich sein.

    Aufgrund der vielfältigen Ursachen und dem wenig spezifischen Erscheinungsbild, gibt es keine einheitliche Diagnosemethode. Ein möglicher Weg ist es, andere häufigere Formen des Haarausfalles auszuschließen (Ausschlussdiagnose).

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