Von Haar bis Z

Die meisten Menschen haben zwischen 80.000 und 150.000 Haare auf dem Kopf. Und jeder Mensch verliert täglich Haare – das ist ganz normal, denn auch Haare sind einem natürlichen Erneuerungsprozess unterworfen.

Hier erfahren Sie alles, was Sie über Haare und deren Pflege wissen müssen.

 

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Haarwachstum: Zahlen und Fakten

Bei den Themen Haarwachstum bzw. Haarausfall kommt es häufig schon allein aufgrund der schwer einschätzbaren, großen Zahlen und langen Zeiträume zu Unsicherheiten und Missverständnissen. Die folgenden Zahlen und Fakten sollen Ihnen dabei helfen, Ihre persönliche Situation besser zu verstehen und einzuordnen.

 

  • Der Mensch hat durchschnittlich 100.000 Haare auf dem Kopf: Blonde Menschen haben meist etwas mehr, bis zu 150.000, Dunkelhaarige um die 100.000 und Rothaarige etwa 80.000 Haare. Die Anzahl der Haare ist bei jedem Menschen genetisch festgelegt.

 

  • Haare wachsen im Sommer schneller als im Winter und während der Nacht langsamer als tagsüber. Das durchschnittliche Haarwachstum pro Tag liegt bei ca. 0,3 mm (etwa 1 cm pro Monat).

 

  • Männer haben im Vergleich zu Frauen meistens dichtere Haare und ein etwas schnelleres Haarwachstum.

 

  • Die Dicke der Haare sowie die Haarlänge haben keine Bedeutung für die Entstehung von Haarausfall. Haarausfall entsteht in den Haarwurzeln in der Kopfhaut.
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Wachstumszyklus der Haare

Nachdem ein altes Haar ausgefallen ist, wächst an dieser Stelle normalerweise ein neues nach. Allerdings verstreichen bis dahin etwa 6 bis 12 Wochen. Auch mit dem Wachsen hat es das Haar nicht eilig: Mehr als 1 Zentimeter im Monat kommt im wahrsten Sinne des Wortes nicht „heraus“.

Jedes Haar durchläuft einen Lebenszyklus mit 3 Phasen. Normalerweise kann jeder Haarfollikel 10 bis 30 Lebenszyklen durchlaufen, bevor er kein neues Haar mehr bilden kann. Wie oft jede Haarwurzel diese Phasen durchläuft und wie lange die einzelnen Phasen dauern, ist bei jedem Menschen individuell in seinen Genen festgelegt. Wenn der Haarzyklus gestört ist, etwa durch einen beschleunigten Ablauf oder eine verkürzte Wachstumsphase, kann es als Folge zu Haarausfall kommen.

  • Die Wachstumsphase

    Haarzyklus WachstumsphaseBis zu 85 % aller Kopfhaare befinden sich in der Wachstumsphase (auch Anagen genannt). In der aktiven Wachstumsphase werden die Haare gebildet und werden länger und dicker. Diese Phase dauert etwa 2-6 Jahre.

  • Die Übergangsphase

    Haarzyklus ÜbergangsphaseIn der Übergangsphase durchläuft das Haar einen „Umbauprozess“, bei dem die Haarwurzel schrumpft. 1-3 % aller Kopfhaare befinden sich in dieser Phase, die ca. 2 Wochen dauert.

  • Die Ruhephase

    Haarzyklus RuhephaseIn der Ruhephase wird die Stoffwechselaktivität des Haarfollikels eingestellt, dadurch fallen die Haare letztendlich aus. Etwa 8 % bis 14 % aller Kopfhaare sind ca. 3 Monate lang in dieser Phase. Danach bildet die Haarmatrix ein neues Haar, der Haarzyklus kehrt zur Wachstumsphase zurück und beginnt von Neuem.

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Haarpflege

Die richtige Haarpflege mit Kosmetika und Aufbaupräparaten kann das Erscheinungsbild Ihrer Haare verbessern, ersetzt aber keinesfalls eine zielgerichtete medizinische Behandlung, wenn Sie unter anlagebedingtem Haarausfall leiden.

  • Haarwäsche

    Für die Haarwäsche sollten keine aggressiven Substanzen, sondern milde Shampoos verwendet werden, die das Haar nicht zu sehr entfetten und austrocknen. Gerade sehr empfindliche Kopfhaut kann „gereizt” auf aggressive Shampoos reagieren, was zu Kopfhautjucken oder vermehrtem Haarausfall führen kann. Durchblutungsfördernde Haarprodukte oder auch Kopfhautmassagen können die Versorgung der Haare in der Wachstumsphase verbessern. Sie wirken jedoch nicht gegen Haarausfall. Ein- bis zweimal die Woche eine feuchtigkeitsspendende Spülung ist ausreichend.

    Generell gilt: Gründlich Ausspülen! Denn Produktreste beschweren das Haar und können die Kopfhaut reizen. Auch nach dem Waschen sanft mit den Haaren umgehen: Feuchte Haare sind sehr empfindlich, deshalb nicht an ihnen zerren, sonst werden sie brüchig und splissig. Labortests haben gezeigt, dass feuchte Haare weich sind, geöffnete Schuppen haben und leichter abreißen. Zum „Entwirren” nach dem Waschen am besten eine Spülung benutzen, die im Haar bleibt und die Kämmbarkeit verbessert. Dann das Haar mit einem grobzinkigen Kamm oder einer Naturbürste vorsichtig kämmen. Zunächst die Spitzen entwirren und langsam nach oben arbeiten.

  • Frisur und Styling

    Ein regelmäßiger Friseurbesuch unterstützt das gesunde Aussehen der Haare, da hier die oft gespaltenen und brüchigen Haarspitzen entfernt werden. Falsch ist die Annahme, dass die Haare durch regelmäßiges Schneiden dicker oder kräftiger werden.

    Frauen, die unter Haarausfall leiden, verzichten besser auf eine Dauerwelle. Das Tönen der Haare mit milden Substanzen sowie milde Haarpflegeprodukte und Shampoos schädigen die Haare in der Regel nicht.

    Beim Trocknen und Stylen der Haare, sollten Fön oder Lockenstab nicht zu heiß sein. Zu große Hitze schädigt die Haare. Die mittlere Stufe genügt. Schneller geht es, wenn man die Haare mit einem Frotteehandtuch vortrocknet. Aber bitte nicht rubbeln! Wickeln Sie das Handtuch lieber für ein paar Minuten um den Kopf, damit ein Teil des Wassers schon vom Haar aufgenommen wird.

  • Nahrungsergänzung

    Unterstützend zu einer zielgerichteten Behandlung sind bei Bedarf Präparate zu empfehlen, die dem Haar Aufbaustoffe, Vitamine und Spurenelemente liefern, die es für sein Wachstum benötigt. Nahrungsergänzungsmittel sind vor allem bei diffusem Haarausfall geeignet, um diagnostizierte Mangelzustände auszugleichen.

    Bei Anzeichen von hormonell-erblich bedingtem Haarausfall sind Aufbaupräparate alleine jedoch nicht ausreichend: Eine reine Ernährungsumstellung oder Wechsel der Haarpflegeprodukte können diesen Haarausfall nicht aufhalten.

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Häufig gestellte Fragen zu Ursache, Diagnose & Behandlung von Haarausfall

Beim Thema Haarausfall sind viele Betroffene verunsichert und wissen nicht, was zu tun ist. Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur Ursache, Diagnose und Behandlung von Haarausfall zusammengestellt.

 

Fragen zur Ursache von Haarausfall

 

1. Welche Ursachen kann mein Haarausfall haben?

Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben, meist äußert er sich aber in einer von zwei Formen: dem anlagebedingten (hormonell-erblichen) Haarausfall oder dem diffusen Haarausfall.

Dem hormonell-erblichen Haarausfall liegt eine genetische Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber einem bestimmten Geschlechtshormon zugrunde. Typisch für diese Form des Haarausfalls sind beim Mann die Geheimratsecken, eine Tonsur oder eine spätere Glatzenbildung. Bei Frauen dagegen lichtet sich das Haar meist in der Scheitelregion.

Bei diffusem Haarausfall – also dem Ausdünnen der Haare auf der gesamten Kopfhaut –, der manchmal auch nur phasenweise auftritt, gibt es verschiedene Auslöser: Körperlicher oder psychischer Stress, Schlafmangel, Zink- oder Eisenmangel, Hormonschwankungen durch Schwangerschaft oder Stillzeit, eine Fehlfunktion der Schilddrüse, chronische Erkrankungen, eine Infektion oder bestimmte Medikamente.

 

2. Ist Haarausfall erblich?

Der hormonell-erbliche Haarausfall ist, wie der Name schon sagt, erblich veranlagt. Bei diffusem Haarverlust sind Lebensweise und Umwelteinflüsse ursächlich. Hier spielen die Gene nur insofern eine Rolle, als dass diese Anzahl und Dauer eines typischen Lebenszyklus des Haares bestimmen.

 

3. Ich leide mal mehr, mal weniger unter Kopfschuppen. Jetzt verliere ich auch noch am hinteren Oberkopf ganz stark Haare. Sind die Schuppen die Ursache für meinen Haarausfall?

Schuppen rufen in der Regel keinen Haarausfall hervor. Da die Bildung von Kopfschuppen vielfältige Ursachen haben kann, empfiehlt es sich allerdings, einen Hautarzt aufzusuchen. Er kann feststellen, welche Faktoren Ihren Haarausfall verursachen und ggf. eine Behandlung einleiten. Je früher diese beginnt, desto eher kann sich ein Erfolg einstellen.

 

4. Seit meiner Schwangerschaft leide ich an Haarausfall. Woran liegt das, und was kann ich tun?

Bei Frauen tritt oft nach der Geburt eine meist vorübergehende Form des Haarausfalls auf. Schwangere haben viel weibliches Östrogen im Blut, das die Haare länger als normal in den Haarwurzeln „festhält”. Nach der Geburt sinkt dann der Östrogenspiegel drastisch und alle „überfälligen” Haare fallen fast gleichzeitig aus. In der Regel normalisiert sich drei bis sechs Monate nach einer Geburt der Haarstatus wieder.

 

Fragen zur Diagnose von Haarausfall

 

1. Seit einiger Zeit finde ich morgens nach dem Duschen immer wieder Haare im Abfluss. Ist das normal?

Jeder Mensch verliert bis zu 100 Haare am Tag, das ist völlig normal und kein Grund zur Beunruhigung. Am besten ist, Sie zählen einfach die Haare. Sind es regelmäßig mehr als 100 Haare pro Tag, sollten Sie dem Problem auf den Grund gehen. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist: Frühzeitig mit der richtigen Behandlung beginnen und diese konsequent und regelmäßig durchführen.

 

2. Welche ärztlichen Untersuchungsmethoden gibt es?

Um die genaue Ursache für Ihren Haarausfall festzustellen, untersucht der Hautarzt die Kopfhaut, stellt Fragen zum Gesundheitszustand und ermittelt den Wachstumsstatus der Haare. Hierfür gibt es verschiedene Methoden. Beim „Trichogramm” (Haarwurzeluntersuchung) entnimmt der Arzt zuerst an mehreren Stellen des Kopfes einige Haare. Die Haarwurzeln werden dann unter dem Mikroskop analysiert und ausgewertet. Anhand der Untersuchungsergebnisse zieht Ihr Hautarzt Rückschlüsse auf den möglichen Grund des Haarverlustes. Neben dieser weit verbreiteten Methode führen einige Hautärzte auch einen so genannten TrichoScan durch. Hierbei werden auf wissenschaftlichem Wege Haarwachstum und -ausfall per Computer festgestellt.

 

Fragen zur Behandlung von Haarausfall

 

1. Ich habe gehört, dass hormonell-erblicher Haarausfall schon bei den ersten Anzeichen behandelt werden sollte? Stimmt das?

Das ist richtig, denn bei hormonell-erblichem Haarausfall kann man die Uhr nicht zurückdrehen, d.h. bereits abgestorbene Haarwurzeln können nicht wiederbelebt werden! Nur wer bereits bei ersten Anzeichen von hormonell-erblichem Haarausfall eine zielgerichtete medikamentöse Behandlung beginnt, hat gute Chancen, diesen zu stoppen und seine Haarwurzeln zu erhalten. Eine äußerliche Behandlung reicht in vielen Fällen aus.

 

2. Kann ich mit einer speziellen Ernährung mein Haarausfall-Problem lösen?

Eine ausgewogene vitamin- und mineralstoffreiche Kost ist auch für die Haare wichtig und sinnvoll. Dennoch kann eine gesunde Ernährung allein nicht die Haarpracht sichern, wenn ein anderer Grund für den Haarausfall vorliegt als eine eher seltene Mangelernährung.

 

3. Wie finde ich das richtige Mittel gegen Haarausfall, und worauf muss ich bei der Auswahl achten?

Bei Haarausfall brauchen Sie schnell eine wirkungsvolle Behandlung, die die Ursache für den Haarausfall bekämpft, anstatt das Problem nur optisch zu kaschieren. Haarausfall zu behandeln braucht Zeit. Die Behandlung sollte daher nicht nur wirksam, sondern auch sicher und gut verträglich sein. Eine lokale Behandlung, die nicht in den Stoffwechsel eingreift und den Körper nicht unnötig belastet, eignet sich hierfür besonders. Achten Sie auch darauf, dass Sie eine Behandlung wählen, die sich einfach in Ihren Alltag integrieren lässt.

 

4. Wie wirkt Ell-Cranell® mit Alfatradiol?

Beim anlagebedingten Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich auf ein Stoffwechselprodukt von Testosteron, einem Hormon, das sowohl bei Männern als auch bei Frauen zu finden ist. Dieses Stoffwechselprodukt namens Dihydrotestosteron (kurz DHT) beendet den Lebenszyklus des Haares frühzeitig: Die Haarwurzel verkümmert und kann schließlich kein Haar mehr bilden. Die Haare werden immer dünner und kleiner, bis sich lichte Stellen bilden. Der Wirkstoff Alfatradiol reduziert die Menge des aus Testosteron gebildeten DHT. Auf diese Weise schützt Ell-Cranell® mit Alfatradiol die empfindlichen Haarwurzeln vor dem schädlichen DHT-Effekt und stabilisiert den Haarausfall.

 

5. Wie hilft Ell-Cranell® re-balance?

Diffuser Haarausfall – das Ausdünnen der Haare auf der gesamten Kopfhaut – ist, neben dem anlagebedingten Haarausfall, eines der häufigsten Haarprobleme. Auslöser können körperlicher und/oder psychischer Stress, eine falsche Ernährung oder chronische Erkrankung, Medikamente oder Rauchen sein. Jeder dieser Faktoren kann den Wachstumszyklus des Haares aus dem Gleichgewicht bringen. Haare fallen aus, es wachsen aber – vorübergehend – keine neuen nach. Normalisiert sich der Haarzyklus, sprießen auch die Haare wieder.

Ell-Cranell® re-balance reduziert diffusen Haarausfall, indem es die Kopfhaut stärkt und ihr das natürliche Gleichgewicht zurückgibt. Seine patentierte, pflanzliche Formel wirkt anti-oxidativ und entzündungshemmend und reguliert so unter anderem die Immunantwort in der Kopfhaut. Zudem wird die Zellteilungsaktivität im Haarfollikel und damit das Haarwachstum stimuliert. So wirkt es einem diffusen Haarausfall entgegen und sorgt bereits nach 6 Wochen Anwendung für eine deutlich verbesserte Haarqualität.