Haarausfall Ursachen
bei Mann & Frau

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist der erblich bedingte Haarausfall, aber auch bestimmte Lebensumstände der Betroffenen können Haarverlust verursachen.

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Haarausfall durch Stress

Umfassende Informationen
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Emotionaler und körperlicher Stress können den natürlichen Haarzyklus durcheinander bringen und so zu Haarausfall führen. Ein echter Teufelskreis, führt doch der Haarausfall für viele Betroffene zu weiterem seelischen Stress. Informieren Sie sich hier über die Zusammenhänge zwischen Stress und Alopezie und was Sie dagegen unternehmen können.

Haarausfall durch Stress: Infos & Hilfe
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Stress hat Einfluss auf unsere Gesundheit

Als Stress bezeichnet man die physische und psychische Reaktion auf bestimmte äußere Reize (Stressoren), die uns evolutionär dazu befähigen, diese Situationen zu bewältigen. Dabei werden bestimmte Neurotransmitter und Hormone, z.B. Adrenalin, ausgeschüttet. Bei permanentem Stress wirken sich die stimulierenden Effekte der Stresshormone allerdings negativ aus und können uns körperlich und mental belasten. Stress hat bei jedem Menschen andere Ursachen: Probleme in der Familie oder im Freundeskreis, eine Überlastung im Beruf oder Sorgen und Ängste können dafür sorgen, dass Körper und Psyche aus dem Gleichgewicht geraten.

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Haare und Stress: Der Zusammenhang

Jeder Haarfollikel ist von einem dichten Netzwerk an Nervenfasern umgeben, welches Botenstoffe des Nervensystems enthält. Die Anzahl dieser Fasern sowie die Häufigkeit der Kontakte zu Immunzellen (Mastzellen) schwanken und haben somit einen Einfluss auf den natürlichen Haarwuchs (siehe Haarzyklus).

Tritt akuter Stress auf, erhöht sich die Konzentration der Botenstoffe Noradrenalin, Substanz P und NGF (Nerve Growth Factor) im Haarfollikel. Schädigungen der Haarsubstanz sowie der Abbruch der Wachstumsphase können bei anhaltendem Stress die Folge sein.

  • Diffuser Haarausfall
    Der diffuse Haarausfall (Effluvium diffusum) ist die wohl häufigste Form des stressbedingten Haarausfalls. Er kennzeichnet sich durch ein gleichmäßiges Ausdünnen der Haare auf der gesamten Kopfhaut. Beim diffusen Haarausfall kann Stress dazu führen, dass die Haarfollikel verfrüht in die Ruhephase gelangen und dann vermehrt ausfallen.
  • Kreisrunder Haarausfall
    Der seltene kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) macht sich durch kreisrunde bis ovale kahle Flecken bemerkbar, die innerhalb kurzer Zeit entstehen. Als Ursache wird eine erblich bedingte Störung des körpereigenen Abwehrsystems vermutet. Stress kann hier ein Auslöser sein.
  • Trichotillomanie
    Bei dieser komplexen Störung der Impulskontrolle reißen sich Betroffene unter anderem die eigenen Haare aus. Stress, Ängste oder Depressionen können dieses zwanghafte Verhalten auslösen.

 

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Stressbedingter Haarausfall: Was tun?

Um stressbedingte Alopezie zu behandeln, sollte in erster Linie die Ursache beseitigt werden. Die Auslöser des Stresses zu erkennen, ist hier ein wesentlicher Ansatz. Ist es der berufliche Erfolgsdruck? Sind es unausgesprochene Probleme in der Partnerschaft? Identifizieren Sie die Stressquelle und setzen Sie sich mit ihr auseinander.

Wer das alleine nicht schafft, braucht sich nicht zu schämen. Gesprächstherapien können hier eine gute Möglichkeit sein, sich des Problems bewusst zu werden und gemeinsam Lösungen zu finden. Zur Stressbewältigung bieten sich zudem Entspannungstechniken wie Atemübungen, Achtsamkeitstraining, autogenes Training, Yoga, progressive Muskelentspannung oder Meditation an.

Darüber hinaus empfiehlt sich bei der häufigsten Form des stressbeding Haarausfalls ein spezielles Mittel gegen diffusen Haarausfall, das den Haarwachstumszyklus wieder ins Gleichgewicht bringt, das Haarwachstum fördert und die Haarwurzeln stärkt.

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Ell-Cranell Anwendung

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Haarausfall bei Frauen

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Haarausfall-Test

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