Haarausfall Shampoo: Hilft das wirklich?

Haarausfall-Shampoo

Umfassende Informationen

Haarausfall ist ein häufiges Leiden, von dem besonders Männer, aber auch viele Frauen betroffen sind. Der zunehmende Haarverlust führt bei vielen Betroffenen zu einem psychischen Leidensdruck; sind Haare doch ein Zeichen von Gesundheit und Attraktivität. Viele Shampoos versprechen hier schnelle und besonders einfache Abhilfe. Doch halten sie auch, was sie versprechen?

Haarausfall: Shampoos versprechen viel

„Fördert Volumen und neues Haarwachstum“, „bis zu 97 % weniger Haarverlust“, „stärkt die Haarfollikel“: Im Einzelhandel sind viele Shampoos erhältlich, die eine direkte Wirkung bei Haarausfall anpreisen. Spezielle Vitamine und Inhaltsstoffe wie Biotin, Arganöl oder Koffein sollen als Wirkstoffe dafür sorgen, dass die Haarsubstanz gestärkt, die Kopfhaut gut durchblutet und somit vermehrter Haarverlust vermieden wird. In der Anwendung ist ein solches Haarwaschmittel besonders einfach und kann unkompliziert in den Alltag integriert werden.

Shampoos können Öko-Test nicht überzeugen

Im Frühjahr 2016 testete die Zeitschrift Öko-Test insgesamt 20 Shampoos gegen Haarausfall, darunter viele Markenprodukte im höheren Kaufsegment. In diesem Test konnte keines der Mittel die versprochene Wirkung belegen. Zudem enthielten laut Öko-Test einige Haarwaschmittel Schadstoffe, die sich sogar negativ auf den Organismus auswirken. Laut Meinung der Experten gebe es aktuell kein Shampoo, das wirksam gegen Alopezie eingesetzt werden kann.

Was hilft sonst bei Haarausfall?

Um den Haarausfall gezielt behandeln zu können, muss zunächst geklärt werden, um welche Art von Haarausfall es sich handelt und welche Ursache für den Haarverlust verantwortlich ist. Für eine erste Einschätzung können Sie einfach unseren Haarausfall-Test durchführen. Bitte beachten Sie, dass der Test nicht die Diagnose bei Ihrem Hautarzt ersetzt. Gehen Sie einfach mit Ihrem Testergebnis zu Ihrem Dermatologen – er kann Sie dann umfassend beraten.

Hilfe bei erblich bedingtem Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall (androgenetische Alopezie) macht sich bei Männern durch die typischen Geheimratsecken bemerkbar, während er sich bei Frauen durch dünner werdendes Haar im Scheitelbereich zeigt. Beim erblich bedingten Haarausfall liegt eine genetische Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber einem bestimmten Geschlechtshormon (DHT) zugrunde. Nicht-medikamentöse Behandlungen wie ein Shampoo können hier nicht in das Krankheitsgeschehen eingreifen. Hier hilft nur ein spezifisches Haarausfall Medikament, das gezielt die Ursache des Haarverlusts bekämpft.

Hilfe bei diffusem Haarausfall

Diffuser Haarausfall kennzeichnet sich dadurch, dass das Haar über die gesamte Kopfhaut ausdünnt und insgesamt lichter wird. Im Gegensatz zum erblich bedingten Haarausfallsind die Ursachen in den äußeren Lebensumständen der betroffenen Frauen und Männer zu suchen. Negative Faktoren können hier zum Beispiel Stress (siehe Haarausfall Stress) oder ein Nährstoffmangel (siehe Haarausfall Vitaminmangel) sein. Shampoos können hier lediglich die Haargesundheit unterstützen. Bei diffusem Haarausfall empfiehlt sich daher ein spezielles Mittel gegen diffusen Haarausfall.

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